Rassismus: Kunsthochschule Halle reagiert auf Rassismusvorwürfe

Nach Rassismusvorwürfen aus der Studierendenschaft will die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle eine unabhängige Anlaufstelle für Fälle von Diskriminierung einrichten. Dies sei in einer Sitzung des Senats, an der auch rund 120 Studierende teilgenommen hätten, beschlossen worden, teilte die Hochschule am Donnerstagabend mit. Ausgelöst wurde die Debatte durch ein Schreiben eines 31 Jahre alten Studierenden. Dieser gab an, von einer Professorin unter anderem wegen seiner Herkunft diskriminiert worden zu sein.

Nach Rassismusvorwürfen aus der Studierendenschaft will die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle eine unabhängige Anlaufstelle für Fälle von Diskriminierung einrichten. Dies sei in einer Sitzung des Senats, an der auch rund 120 Studierende teilgenommen hätten, beschlossen worden, teilte die Hochschule am Donnerstagabend mit. Ausgelöst wurde die Debatte durch ein Schreiben eines 31 Jahre alten Studierenden. Dieser gab an, von einer Professorin unter anderem wegen seiner Herkunft diskriminiert worden zu sein.

Neben der Anlaufstelle sollen in Zukunft auch Arbeitsgruppen gebildet werden, in der neue Formate der Sensibilisierung geschaffen werden, wie die Hochschule erklärte. Nach Bekanntwerden des Falls hatte sich die Hochschule zunächst nicht zu den Anschuldigungen geäußert.

Ein Austausch mit den Studierenden habe nun ergeben, dass „nachhaltigere Strukturen“ geschaffen werden müssten, um die Sensibilisierung für Antirassismus, Antidiskriminierung und Diversität zu fördern, so Burg-Rektorin Bettina Erzgräber. Es solle eine „neue Kultur des Miteinanders“ etabliert werden, sagte sie.