Bahn: Gedenken an Tat von Brokstedt: Geschehen nie vergessen

Die tödliche Messerattacke vor einem Jahr im Regionalzug von Kiel nach Hamburg wird nach Überzeugung von Brokstedts Bürgermeister Clemens Preine nie vergessen. „Das Leben zweier Teenager, die noch so viele Pläne hatten, ein junges Glück, wurde durch diese sinnlose Tat ausgelöscht“, sagte er bei einer Gedenkfeier in der Gemeinde im Kreis Steinburg am Donnerstag.

Die tödliche Messerattacke vor einem Jahr im Regionalzug von Kiel nach Hamburg wird nach Überzeugung von Brokstedts Bürgermeister Clemens Preine nie vergessen. „Das Leben zweier Teenager, die noch so viele Pläne hatten, ein junges Glück, wurde durch diese sinnlose Tat ausgelöscht“, sagte er bei einer Gedenkfeier in der Gemeinde im Kreis Steinburg am Donnerstag.

Heute sei klar, dass fehlende Absprachen zwischen Behörden die Tat begünstigt hätten. Vermehrte Polizeipräsenz und Kontrollen an den Bahnhöfen, Videoüberwachung und ein Gesetzentwurf zur Verbesserung der Rückführung für straffällige Migranten seien erste Schritte, deren Wirkung aber noch nicht sichtbar sei.

Gemeinsam mit Preine und Angehörigen legten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und Justizministerin Kerstin von der Decken (alle CDU) Kränze an einem erst kürzlich aufgestellten Gedenkstein am Bahnsteig nieder. „Wir alle denken heute an zwei junge Menschen, die jäh aus ihrem Leben gerissen worden sind durch eine wirklich schreckliche Tat“, sagte der Ministerpräsident. „Wir denken an die Menschen, die im Zug waren, die verletzt sind an Leib, an Seele“.

Vor einem Jahr, am Nachmittag des 25. Januar 2023, hatte ein Mann im Regionalzug von Kiel nach Hamburg ein Messer gezogen und auf Fahrgäste eingestochen. Zwei junge Menschen starben, vier wurden schwer verletzt. Der 34 Jahre alte Palästinenser Ibrahim A. steht wegen der Taten seit Juli 2023 vor dem Landgericht Itzehoe. Er muss sich wegen Mordes verantworten.