Tarife: Bahnverkehr im Norden durch GDL-Streik weiter eingeschränkt

Durch den bundesweiten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bleibt der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg auch am Freitag eingeschränkt. Für den dritten Streiktag besteht von der Deutschen Bahn weiterhin ein Notfahrplan für den Regional- und Fernverkehr, wie die DB Regio mitteilte. Das Zugangebot ist jedoch stark begrenzt. Reisenden wird geraten, geplante Fahrten wenn möglich zu verschieben.

Durch den bundesweiten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bleibt der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein und Hamburg auch am Freitag eingeschränkt. Für den dritten Streiktag besteht von der Deutschen Bahn weiterhin ein Notfahrplan für den Regional- und Fernverkehr, wie die DB Regio mitteilte. Das Zugangebot ist jedoch stark begrenzt. Reisenden wird geraten, geplante Fahrten wenn möglich zu verschieben.

In Hamburg fahren in einem 20- oder 60-Minuten-Takt vereinzelte S-Bahn-Linien. Fahrgäste werden dennoch gebeten, stattdessen möglichst mit U-Bahnen und Bussen zu fahren. Die Unternehmen Metronom, Erixx und AKN werden nicht bestreikt, allerdings kann der Streik auch auf ihren Verbindungen zu Ausfällen und Verspätungen führen.

Im seit November laufenden Tarifstreit ist es der vierte und mit sechs Tagen längste Arbeitskampf. Neben finanziellen Forderungen dreht sich die Auseinandersetzung vor allem um das Thema Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter.

Die GDL will diese von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibendem Gehalt reduzieren. Die Bahn hat bisher ein Wahlmodell angeboten, das eine einstündige Absenkung ohne finanzielle Einbußen vorsieht. Wer sich dagegen entscheidet, erhält stattdessen 2,7 Prozent mehr Geld. Gewerkschaftschef Claus Weselsky sieht in der Offerte keine Grundlage für weitere Verhandlungen.

Informationen der Deutschen Bahn zum Streik