Parteien: Sächsische Linke übt sich in Selbstkritik

Angesichts schlechter Umfragewerte übt sich die sächsische Linke in Selbstkritik. „Wir haben uns die vergangenen anderthalb Jahre einfach zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Das ist unattraktiv für jeden Wähler“, sagte der Co-Vorsitzende der Linke Sachsen, Stefan Hartmann, der „Sächsischen Zeitung“ (Freitag). Man müsse sich nun wieder als die Partei für die wichtigen Themen Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie präsentieren.

Angesichts schlechter Umfragewerte übt sich die sächsische Linke in Selbstkritik. „Wir haben uns die vergangenen anderthalb Jahre einfach zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Das ist unattraktiv für jeden Wähler“, sagte der Co-Vorsitzende der Linke Sachsen, Stefan Hartmann, der „Sächsischen Zeitung“ (Freitag). Man müsse sich nun wieder als die Partei für die wichtigen Themen Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie präsentieren.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des MDR rutschte die Linke in Sachsen unter die Fünf-Prozent-Hürde und muss daher um einen Wiedereinzug in den sächsischen Landtag bangen. Die Partei kam in der Erhebung nur noch auf vier Prozent. Bei der Landtagswahl 2019 schaffte sie noch 10,4 Prozent. In Sachsen steht am 1. September erneut eine Landtagswahl an.