Bauernverband: Wagner: Proteste sollen abflachen, wenn Ampel einlenkt

Sollte die Ampel-Koalition im Bund im Streit um den Agrardiesel doch noch einlenken, würden die Proteste der Landwirte nach Einschätzung des Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes, Klaus Wagner, wohl abflachen. Auch nach einer solchen Entscheidung gebe es aber zahlreiche andere Themen, über die die Bauern mit der Politik weiterreden wollten, sagte Wagner dem „Freien Wort“. „Wir als Landwirte hören doch immer wieder, dass wir unsere Leistungen für Biodiversität und Klimaschutz vergütet bekommen müssten.“ In der Realität würden den Unternehmen die Mittel genau dafür aber beschnitten.

Sollte die Ampel-Koalition im Bund im Streit um den Agrardiesel doch noch einlenken, würden die Proteste der Landwirte nach Einschätzung des Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes, Klaus Wagner, wohl abflachen. Auch nach einer solchen Entscheidung gebe es aber zahlreiche andere Themen, über die die Bauern mit der Politik weiterreden wollten, sagte Wagner dem „Freien Wort“. „Wir als Landwirte hören doch immer wieder, dass wir unsere Leistungen für Biodiversität und Klimaschutz vergütet bekommen müssten.“ In der Realität würden den Unternehmen die Mittel genau dafür aber beschnitten.

Sollte die Ampelkoalition auf das Aus für die Steuerbegünstigung von Agrardiesel verzichten, wäre das seiner Ansicht nach „ein vertrauensbildendes Zeichen dafür, dass die Bundesregierung zu weiteren Gesprächen über all das bereit wäre“.

Sollten die Kürzungspläne nicht zurückgenommen werden, würden die Proteste weitergehen, kündigte Wagner an – allerdings wahrscheinlich nicht durchgehend. „Wir haben schon noch Kraft, unseren Protest weiterzuführen, wenn die Bundesregierung nicht einlenken sollte“, sagte er. Denkbar sei aber, dass die Bauern nach dem Winter mit ihren Kundgebungen und Blockaden aussetzen würden, zum Beispiel um ihre Felder zu bestellen. In dieser Zeit hätten die Bauern besonders viel Arbeit zu erledigen. „Vielleicht werden wir deshalb im Frühjahr auch erst mal eine Pause machen und wenn dann, wenn weniger Arbeit anfällt, zurückkommen auf die Straßen.“