„Bares für Rares“: Per Anhalter ins Glück: Verkäufer begeistert mit seiner rührenden Liebesgeschichte

Eigentlich stehen bei „Bares für Rares“ seltene Objekte im Vordergrund. Doch Horst Lichter interessierte sich mehr für die Liebesgeschichte seines Verkäufers.

Dieser Gast ist ganz nach dem Geschmack von England-Fan Horst Lichter: Andrew Wakeford lebt zwar in Kleinblittersdorf im Saarland, kommt aber eigentlich aus Brighton. Natürlich will der Moderator wissen, wie es ihn nach Deutschland verschlagen hat. 

Die Geschichte, die der 74 Jahre alte Fotograf erzählt, geht ans Herz: Er sei 1971 das erste Mal nach Deutschland gekommen. „Ich war per Anhalter unterwegs, und da hat mich eine Frau aus Saarbrücken mitgenommen.“ In diesem Jahr feiern die beiden ihren 50. Hochzeitstag. „Ist das schön“, rufen Lichter und Expertin Wendela Horz gleichzeitig aus.

„Bares für Rares“: Die Händler schrauben den Preis in die Höhe

Mitgebracht hat Wakeford einen Anhänger in der Form eines Kreuzes. Es gehörte der Großmutter seiner Frau. Wie Horz erläutert, wurde das Kreuz aus Platin angefertigt und mit 55 Diamanten besetzt, darunter zwölf großen Altschliff-Diamanten. Gearbeitet sei das Werk im Stil der Belle Époque, die Expertin datiert die Entstehung auf die Zeit um 1910. 

Beim Wunschpreis will sich der Verkäufer nicht ganz festlegen, findet aber alles über 2000 Euro wunderbar. Das könnte sogar klappen: Wendela Horz taxiert den Wert auf genau 2000 Euro. Doch im Händlerraum läuft es deutlich besser als erwartet. Susanne Steiger bietet gleich zum Start den Schätzwert, und das ist erst der Anfang: Julian Schmitz-Avila hält dagegen, und schon bald ist der Preis bei 3300 Euro. Jetzt steigt auch David Suppes ins Rennen ein und bietet 3400 Euro. Damit hat er seine Konkurrenten übertroffen und erhält den Zuschlag für das diamantenbesetzte Kreuz.

FS Bares für Rares Experten

Verkäufer Wakeford kann hinterher sein Glück kaum fassen: „Es war unglaublich“, sagt er strahlend.

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