Bahnstreik: Begrenztes Zugangebot mit Notfallfahrplan angelaufen

In der Nacht zu Mittwoch ist der angekündigte Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wie geplant angelaufen. Seit 2.00 Uhr müssen auch Reisende in Hamburg und Schleswig-Holstein mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Der Notfallfahrplan der Deutschen Bahn (DB) ist laut einer Sprecherin am Mittwochmorgen planmäßig angelaufen.

In der Nacht zu Mittwoch ist der angekündigte Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wie geplant angelaufen. Seit 2.00 Uhr müssen auch Reisende in Hamburg und Schleswig-Holstein mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Der Notfallfahrplan der Deutschen Bahn (DB) ist laut einer Sprecherin am Mittwochmorgen planmäßig angelaufen.

Die S-Bahn Hamburg gibt bekannt, dass es zu massiven Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr kommen wird. Einige Verbindungen sollen im Rahmen des Notfallfahrplans trotzdem angeboten werden. Die S1 zwischen Wedel und Blankenese, sowie Ohlsdorf und dem Flughafen, soll in einem 20-Minuten-Takt fahren. Auch die S2 zwischen Altona und Aumühle soll im selben Takt starten. Einmal pro Stunde wird laut aktueller Planung die S5 zwischen Neugraben und Stade fahren.

Die Verkehrsunternehmen Metronom und Erixx geben bekannt, dass ihr Betrieb in Schleswig-Holstein nicht von dem Streik betroffen ist. Obwohl ein planmäßiger Betrieb möglich ist, bitten die Unternehmen ihre Fahrgäste um Geduld. Durch den Streik bei anderen Verkehrsbetrieben sei ein erhöhtes Fahrgastaufkommen möglich. Fahrgästen wird empfohlen für ihre Reisen mehr Zeit einzuplanen als üblich.

Im seit November laufenden Tarifstreit ist es der vierte und mit sechs Tagen längste Arbeitskampf. Neben finanziellen Forderungen dreht sich die Auseinandersetzung vor allem um das Thema Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter. Die GDL will diese von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibendem Gehalt reduzieren. Die Bahn hat bisher ein Wahlmodell angeboten, das eine einstündige Absenkung ohne finanzielle Einbußen vorsieht. Wer sich dagegen entscheidet, erhält stattdessen 2,7 Prozent mehr Geld. Gewerkschaftschef Claus Weselsky sieht in der Offerte keine Grundlage für weitere Verhandlungen.

Aktuelle Meldungen DWD Meldungen S-Bahn Hamburg