Lokführergewerkschaft: Bayerns Verkehrsminister: Kein Verständnis für GDL-Streik

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat den geplanten tagelangen Streik der Lokführergewerkschaft GDL kritisiert. „Ich habe kein Verständnis dafür. Das ist ein fatales Signal“, sagte der CSU-Politiker am Dienstag dem Radiosender Bayern 2. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ab Mittwoch für fast sechs Tage den Personenverkehr auf der Schiene lahm legen. Im Güterverkehr beginnt der Streik bereits am Dienstagabend.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat den geplanten tagelangen Streik der Lokführergewerkschaft GDL kritisiert. „Ich habe kein Verständnis dafür. Das ist ein fatales Signal“, sagte der CSU-Politiker am Dienstag dem Radiosender Bayern 2. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ab Mittwoch für fast sechs Tage den Personenverkehr auf der Schiene lahm legen. Im Güterverkehr beginnt der Streik bereits am Dienstagabend.

Die GDL fordert eine Verringerung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibendem Lohn. Das Angebot der Bahn geht ihr nicht weit genug.

Bernreiter kritisierte die Forderung der Gewerkschaft: „Weniger arbeiten und erheblich mehr verdienen zu wollen, das wird insgesamt nicht funktionieren.“ Er verstehe den Ärger der Fahrgäste. „Das werden harte Tage. Dass man da so viele Menschen in Geiselhaft nimmt, wenn ich das so sagen darf, da hält sich mein Verständnis in Grenzen.“