Hochschulen: Dänischer Mathematiker soll KIT-Präsident werden

Der dänische Mathematiker Jan S. Hesthaven soll neuer Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) werden und die internationale Ausrichtung sowie Positionierung der Einrichtung im weltweiten Wettbewerb deutlich stärken. Der Aufsichtsrat der Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft wählte den Professor (Jahrgang 1965) laut Mitteilung am Dienstag. Die Entscheidung müsse noch durch ein Votum des KIT-Senats im Februar bestätigt werden. Vorgänger Holger Hanselka war Mitte 2023 kurzfristig an die Spitze der Fraunhofer Gesellschaft gewechselt.

Der dänische Mathematiker Jan S. Hesthaven soll neuer Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) werden und die internationale Ausrichtung sowie Positionierung der Einrichtung im weltweiten Wettbewerb deutlich stärken. Der Aufsichtsrat der Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft wählte den Professor (Jahrgang 1965) laut Mitteilung am Dienstag. Die Entscheidung müsse noch durch ein Votum des KIT-Senats im Februar bestätigt werden. Vorgänger Holger Hanselka war Mitte 2023 kurzfristig an die Spitze der Fraunhofer Gesellschaft gewechselt.

Hesthaven studierte Computational Physics und promovierte den Angaben nach an der Technischen Universität von Dänemark in Kopenhagen. Aktuell sei er unter anderem Vizepräsident für akademische Angelegenheiten an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz und für deren strategische Ausrichtung verantwortlich.

Der Aufsichtsrat wählte der Mitteilung zufolge zudem Stefan Schwartze vom Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) zum Vizepräsidenten Finanzen, Personal und Infrastruktur. Auch hier müsse der KIT-Senat noch zustimmen. Rechtswissenschaftler Schwartze folge auf Michael Ganß, der im kommenden Sommer in den Ruhestand gehe.

Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten und in seiner Form einmalig, weil hier Universität und Großforschungszentrum verschmelzen. Rund 22.300 Menschen studieren hier in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Hinzu kommen etwa 9800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

KIT-Präsidium