Energie: Kommunen investieren in Solaranlagen auf kommunalen Dächern

Viele Kommunen im Land haben bereits Pläne erarbeitet, wie sie in den kommenden Jahren klimaneutral werden wollen. Ein Punkt: Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden. Langsam zeigen sich erste Erfolge.

Die Kommunen in Sachsen-Anhalt treiben den Ausbau von Solaranlagen auf kommunalen Dächern voran. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem in Magdeburg, Halle, Bitterfeld-Wolfen und Staßfurt entsprechende Projekte realisiert. In Staßfurt (Salzlandkreis) gibt es nach Angaben der dortigen Stadtwerke eine kommunale Projektgruppe, die sich mit dem Solarausbau auf kommunalen Freiflächen und Dächern beschäftigt. So sei ein Pilotprojekt bereits auf einer Grundschule in Staßfurt realisiert worden, drei weitere Projekte sollen demnächst umgesetzt werden, zwei Projekte befänden sich aktuell noch in der Analyse.

In Halle hat die städtische Energietochter EVH im vergangenen Jahr das Programm „Solar auf halleschen Dächern“ angeschoben. Bis Ende 2026 sollen allein auf städtischen Liegenschaften rund 40 Gebäude mit Photovoltaik ausgestattet werden. Der Geschäftsführer der EVH, Olaf Schneider, sprach von einem Solar-Masterplan, der ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität sei. So seien in Halle rund 300 städtische Dächer auf Tauglichkeit für Photovoltaik-Anlagen hin untersucht worden.

Auch in der Landeshauptstadt Magdeburg ist 2023 das erste Projekt der Stadtwerke realisiert worden. Seit Herbst versorge eine Photovoltaikanlage eine Schule sowie die sich im Gebäude befindliche Kita mit erneuerbarem Strom, teilte eine Sprecherin der Stadtwerke mit. Die gewonnenen Erfahrungen sollen in zukünftige Projekte einfließen.