Volleyball-Bundesliga: BR Volleys lassen Satz gegen Netzhoppers liegen

Die Karten im Berlin-Brandenburg-Derby waren klar verteilt. Und die BR Volleys unterstrichen von Beginn an ihre Favoritenstellung, doch die Nachwuchsspieler der Netzhoppers setzten ein Ausrufezeichen.

Der deutsche Volleyball-Meister BR Volleys hat durch einen Sieg im 40. Berlin-Brandenburg-Derby in der Bundesliga über die Netzhoppers Königs Wusterhausen die Tabellenführung gefestigt. Im Duell des weiter ungeschlagenen Ersten gegen den bereits abgeschlagenen Letzten musste die Mannschaft von Volleys-Trainer Joel Banks beim 3:1-Erfolg (25:14, 25:16, 20:25, 25:15) in der Max-Schmeling-Halle am Freitag den Nachwuchsspielern aus Brandenburg überraschend einen Satzgewinn überlassen.

Mit einem 5:0 startete der Titelverteidiger in den ersten Satz. Über 16:7 sowie 22:11 benötigten die Berliner keine 25 Minuten für den ersten Abschnitt. Ganz anders trat die Mannschaft von Netzhoppers-Trainer Alejandro Kolevich im zweiten Durchgang auf. Mit 1:0 und 3:2 ging der krasse Außenseiter in Führung, ehe die Favoriten aus der Hauptstadt bei einer eigenen 5:4-Führung die Weichen in Richtung zweiten Satzgewinn stellten.

Im dritten Satz wehrten sich die Netzhoppers tapfer und spielten sich in einen Rausch. Beim 23:16 betrug der Vorsprung sogar sieben Punkte. Beseelt von dem Satzgewinn führten die Gäste auch im vierten Durchgang mit 2:0, doch diesmal ließen die Volleys keine Überraschung zu und setzten sich schnell auf 9:4 ab und bauten diesen Vorsprung aus, um nach knapp 105 Minuten den zwölften Sieg im zwölften Liga-Spiel zu feiern.

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