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Prozess: Thomas Drach erwartet „glasklaren Freispruch“

Im Prozess wegen mehrerer Überfälle auf Geldtransporter hat der angeklagte Thomas Drach heute jede Schuld von sich gewiesen. „Ich erwarte einen glasklaren Freispruch“, sagte der Reemtsma-Entführer in seinem „letzten Wort“ im Kölner Landgericht. „Sollte ich verurteilt werden, werde ich sofort bei einer unabhängigen Staatsanwaltschaft Anzeige deswegen erstatten.“

Im Prozess wegen mehrerer Überfälle auf Geldtransporter hat der angeklagte Thomas Drach heute jede Schuld von sich gewiesen. „Ich erwarte einen glasklaren Freispruch“, sagte der Reemtsma-Entführer in seinem „letzten Wort“ im Kölner Landgericht. „Sollte ich verurteilt werden, werde ich sofort bei einer unabhängigen Staatsanwaltschaft Anzeige deswegen erstatten.“

Nach dem „letzten Wort“ unterbrach der Richter die Sitzung zunächst. Möglicherweise spricht die Kammer noch am Donnerstag das Urteil.

Laut Anklage soll Drach 2018 und 2019 vier spektakuläre Raubüberfälle auf Werttransporter in Köln, Frankfurt am Main und im hessischen Limburg begangen haben. Der 63-Jährige ist zudem wegen versuchten Mordes angeklagt: Bei zwei der Taten soll er auf Geldboten geschossen haben, die beiden Männer erlitten schwere Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft hat für Drach eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.

Drach hatte 1996 den Erben der Hamburger Tabak-Dynastie Reemtsma, Jan Philipp Reemtsma, entführt und gegen Lösegeld wieder freigelassen. Für die Tat war er zu vierzehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.