Kriminalität: Mobile Wassersperren beschädigt: Von Eltern und Kindern?

Mehrere mobile Wassersperren für den Hochwasserschutz sind am Neujahrstag in Hildesheim beschädigt worden. Sechs der sogenannten Floodtubes seien im Bereich Große Venedig in die Innerste gefallen und teilweise durch Lecks unbrauchbar geworden, teilte die Polizei am Abend mit. Die Feuerwehr sprach hingegen von sieben Wassersperren. Passanten hätten den Polizisten berichtet, dass Eltern mit ihren Kindern für das Abrutschen der Sperren verantwortlich gewesen seien. Zum Teil hätten Kinder auch auf den Wassersperren gespielt, hieß es weiter.

Mehrere mobile Wassersperren für den Hochwasserschutz sind am Neujahrstag in Hildesheim beschädigt worden. Sechs der sogenannten Floodtubes seien im Bereich Große Venedig in die Innerste gefallen und teilweise durch Lecks unbrauchbar geworden, teilte die Polizei am Abend mit. Die Feuerwehr sprach hingegen von sieben Wassersperren. Passanten hätten den Polizisten berichtet, dass Eltern mit ihren Kindern für das Abrutschen der Sperren verantwortlich gewesen seien. Zum Teil hätten Kinder auch auf den Wassersperren gespielt, hieß es weiter.

Bei Floodtubes handelt es sich laut Polizei um meterlange große Schlauchbehälter, die mit Wasser gefüllt sind und mehrere Tonnen schwer sind. Sie werden an Flussufern eingesetzt.

Die Feuerwehr brachte die Wassersperren wieder an ihren ursprünglichen Ort und nahm sie wieder in Betrieb. Zwei der Floodtubes waren den Angaben zufolge aber so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr verwendet werden können. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

Die Polizei wies darauf hin, dass beim Betreten von Wassersperren und einem möglichen Sturz in die Innerste Lebensgefahr bestehe. Zeugen wurden um Hinweise gebeten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Zerstörung wichtiger Einsatzmittel eingeleitet.

Pressemitteilung der Polizei