Denkmäler: 30 Jahre Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Mit einem vielfältigen Programm feiert die Völklinger Hütte 2024 ihr 30-jähriges Bestehen als Weltkulturerbe. Im April startet die 7. „Urban Art Biennale“, dann folgen ab Juni die Ausstellung „Man & Mining“ zum Rohstoffabbau und den Folgen für Mensch und Natur, das Freistil-Festival im Oktober und die Großausstellung „The True Size of Africa“ ab November.

Mit einem vielfältigen Programm feiert die Völklinger Hütte 2024 ihr 30-jähriges Bestehen als Weltkulturerbe. Im April startet die 7. „Urban Art Biennale„, dann folgen ab Juni die Ausstellung „Man & Mining“ zum Rohstoffabbau und den Folgen für Mensch und Natur, das Freistil-Festival im Oktober und die Großausstellung „The True Size of Africa“ ab November.

Die Völklinger Hütte ist das weltweit einzige vollständig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der Unesco aufgenommen wurde. 2024 wird dort der bundesweite Unesco-Welterbetag ausgerichtet – am 2. Juni. Generaldirektor Ralf Beil sagte, dies zeige „die stetig wachsende Bedeutung der Industriekultur – auf Augenhöhe mit klassischen Welterbestätten wie Weimar, wo der Tag letztes Jahr begangen wurde“.

Nachdem im Vorjahr die 150-jährige, ambivalente Geschichte der Völklinger Hütte im Fokus stand, soll 2024 der einzigartige Wert, aber auch die Fragilität von Weltkulturerbestätten rund um den Erdball betont werden, sagte Beil. Diese müßten „als Botschafter der Vergangenheit für unsere Zukunft“ erhalten bleiben.

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