Überflutungen in Deutschland: Pegel sinken, aber neuer Regen kommt – Kanzler Scholz reist in betroffene Gebiete

Der Nordwesten Deutschlands kämpft weiter gegen das Hochwasser, auch wenn sich die Lage leicht entspannt. Doch im neuen Jahr soll es wieder heftig regnen. Bundeskanzler Olaf Scholz besucht die betroffenen Regionen.

Bundeskanzler Olaf Scholz ist zu einem Besuch in den Hochwassergebieten in Niedersachsen eingetroffen. Im Hubschrauber landete der Kanzler in der besonders betroffenen Stadt Verden an der Aller, wo er mit Einsatzhelfern über die aktuelle Lage, die getroffenen Schutzmaßnahmen und die zu erwartende weitere Entwicklung sprechen wollte. 

Leicht fallende Pegelstände in Niedersachsen

Die Hochwasserlage ist derzeit vor allem im Norden Deutschlands angespannt. Zwar wurden am Samstag von der Aller und weiteren Flussläufen leicht fallende Pegelstände gemeldet, vielerorts wird aber weiterhin ein Brechen der stark aufgeweichten Deiche befürchtet. In Verden, nahe des Zusammenflusses von Aller und Weser, stehen weiterhin große Teile der Altstadt unter Wasser, mehrere Häuser sind dort einsturzgefährdet.

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Über den Jahreswechsel wird es eine kurze Regenpause geben. Es komme lediglich zu örtlichen Schauern, vor allem im Westen von Niedersachsen, heißt es beim Deutschen Wetterdienstes (DWD). Am Morgen wehten auf den Inseln sowie im Harz zeitweise Böen und stürmische Böen. Von Dienstag an werde es wieder stärkeren Regen geben.

Schauer und Gewitter zu Neujahr

Ähnlich die Lage in NRW: Dort wird das neue Jahr bei vermutlich mit halbwegs trockenem Wetter beginnen, nur vereinzelt ziehen Schauer durchs Land. Am ehesten sind davon der Niederrhein und das westliche Westfalen betroffen, so der DWD. Der Neujahrstag startet wechselhaft mit Schauern und Gewittern, die auch mal Graupel bringen können.