Freiburg: Erzbischof Burger wirbt für demokratische Grundordnung

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat in seiner Predigt zum Jahreswechsel für ehrenamtliches Engagement und gesellschaftliches Miteinander geworben. „Eine freiheitliche demokratische Grundordnung kann sich selbst nicht erhalten, wenn wir als Bürgerinnen und Bürger darauf nicht achtgeben und dafür sensibel bleiben“, sagte er laut vorab verbreiteter Mitteilung anlässlich des Gottesdienstes im Münster am Silvesterabend. „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, wenn manche meinen, ein gemeinsames Wertefundament einfach aufkündigen beziehungsweise es untergraben zu können.“

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat in seiner Predigt zum Jahreswechsel für ehrenamtliches Engagement und gesellschaftliches Miteinander geworben. „Eine freiheitliche demokratische Grundordnung kann sich selbst nicht erhalten, wenn wir als Bürgerinnen und Bürger darauf nicht achtgeben und dafür sensibel bleiben“, sagte er laut vorab verbreiteter Mitteilung anlässlich des Gottesdienstes im Münster am Silvesterabend. „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, wenn manche meinen, ein gemeinsames Wertefundament einfach aufkündigen beziehungsweise es untergraben zu können.“

Die Würde des Menschen sei und bleibe unantastbar – nicht nur, weil es im Grundgesetz stehe. „Die Würde des Menschen bleibt unantastbar, egal ob der Mensch über das Mittelmeer kommt oder über die Balkanroute oder aus der Ukraine“, erklärte Burger. Dabei stehe es außer Frage, dass es Regelungen, Kontrollen und Systeme sowie Voraussetzungen für eine menschenwürdige Unterbringung brauche.

Vieles davon könne nur durch selbstlose Helferinnen und Helfer ermöglicht werden. Auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft kommt dem ehrenamtlichen Engagement aus Sicht des Erzbischofs eine „mehr als wichtige und wesentliche Rolle“ zu: „Allen, die sich ehrenamtlich – in welchen Bereichen von Gesellschaft auch immer – engagieren, gilt mein Respekt und meine dankbare Anerkennung.“

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