Mitinsassen befreit: Seit Heiligabend auf der Flucht: Berliner Polizei fahndet öffentlich nach Ausbrecher

Er verletzte zwei Krankenschwestern und befreite einen Mitinsassen: Die Polizei Berlin bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem gefährlichen Patienten, der vor zehn Tagen aus dem Maßregelvollzug Wittenau geflohen ist.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin fahnden öffentlich nach dem 34-jährigen Christian Miguel Feix. Feix war am 24. Dezember gemeinsam mit einem Mitinsassen aus dem Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Wittenau ausgebrochen und hatte dabei zwei Mitarbeiterinnen verletzt. Die ärztliche Leitung des Krankenhauses stuft die beiden Männer aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen als gefährlich ein.

Der gesuchte Feix hatte ersten Ermittlungen zufolge am frühen Morgen des Heiligabend gegen 3.30 Uhr eine Krankenschwester zu sich gerufen und diese dann mit einer Pfanne angegriffen. Als ihr eine Kollegin zu Hilfe kam, wurde sie von Feix offenbar mit einem Messer attackiert. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Angreifer mit einem weiteren, gleichaltrigen Insassen von dem Gelände des Maßregelvollzugs.

Berlin: Ausbrecher wegen versuchten Tötungsdelikt in Haft

Die alarmierte Polizei sucht seitdem nach den Geflüchteten, die Suche verlief bisher allerdings ohne Erfolg. Feix befand sich aufgrund eines versuchten Tötungsdeliktes in der Einrichtung und wird wie folgt beschrieben: 

circa 30-40 Jahre alt,

schlank

kurzrasierte dunkelblonde Haare

circa 190 cm groß

Bekleidung zum Zeitpunkt der Flucht: helle ¾ Hose, lilafarbene Kapuzenjacke, hellblaues Tuch als Stirnband 

dunkler Rucksack

Polizei und Staatsanwaltschaft fragen: Wer kennt den Gesuchten und dessen Kontaktperson und kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Zugleich warnen die Ermittlerinnen und Ermittler davor, sich den beiden Geflüchteten zu nähern, da sie sie als gefährlich eingestuft werden und möglicherweise ein Messer oder einen anderen gefährlichen Gegenstand bei sich führen könnten.

Hinweise nehmen das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-966211, per E-Mail, die Internetwache oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quellen: Polizei Berlin