Mansfeld-Südharz: Hochwassersituation Sachsen-Anhalts weiterhin kritisch

Im Süden Sachsen-Anhalts bleibt die Hochwasserlage an der Grenze zu Thüringen nach Behördenangaben weiter kritisch. „Leider ist keine Entlastung in Sicht“, teilte der Bürgermeister der Gemeinde Südharz, Peter Kohl, am Samstag mit.

Im Süden Sachsen-Anhalts bleibt die Hochwasserlage an der Grenze zu Thüringen nach Behördenangaben weiter kritisch. „Leider ist keine Entlastung in Sicht“, teilte der Bürgermeister der Gemeinde Südharz, Peter Kohl, am Samstag mit.

Regenfälle führten zu einem weiteren Anstieg der Talsperre Kelbra. Dort müsse daher weiterhin kontrolliert Wasser abgelassen werden. Das passiert bereits seit Tagen, das Wasser im Fluss Helme steigt dadurch an. Am Samstag lag der Pegelstand in Bennungen knapp einen halben Meter über dem Richtwert von zwei Metern für die höchste Alarmstufe.

Die Lage dort werde immer kritischer, sagte Bürgermeister Kohl. Am Donnerstag wurde gezielt ein Deich der Helme mit Baggern geöffnet, damit das Wasser auf Felder in der Nähe abfließen kann. Da eine Kiesgrube inzwischen gefüllt und die Felder vollgelaufen seien, komme die Ablassmenge aus dem Stausee wieder fast ungemindert weiter unten im Fluss an.

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