Beyoncé, Tyla & Co. : Barack Obamas 2023-Playlist: Das sind die Lieblingssongs des amerikanischen Ex-Präsidenten

Seine Listen haben Tradition: Ex-Präsident Barack Obama hat seine Lieblingslieder von 2023 geteilt, nachdem er zuletzt seine Top-Filme bekanntgab. Ob die Songs wohl so kontrovers wie die Filme sind?

Der Spotify „Wrapped“-Jahresrückblick, die 2023-Reels auf Instagram – zum Abschluss des Jahres blicken viele gerne noch einmal auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (62) stellt da keine Ausnahme dar: Schon seit einer Weile hat er es sich zur Tradition gemacht, seinen über 36 Millionen Instagram-Followern Jahr für Jahr Werke aus den Bereichen Literatur, Film und Musik mitzuteilen, die ihn im besonders beeinflusst haben. Am Freitag veröffentlichte er nun eine Liste seiner Top-Songs von 2023.

Spotify Wrapped 20.47

Barack Obamas musikalische Empfehlungen – von Rap bis Country

Was bei der Auflistung, die 28 Lieder umfasst, auffällt: Der Musikgeschmack des Ex-Präsidenten ist breit gefächert, reicht von Country über Reggaeton hin zu Indie-Rock und Elektro. Lenny Kravitz (59) hat es mit seinem Song „Road to Freedom“ ebenso in die Favoritenliste geschafft, wie Karol G (32) & Shakira (46, „TQG“), Tyla (21, „Water“), Megan Thee Stallion (28, „Cobra“) und Beyoncé (42) feat. Kendrick Lamar (36, „America has a Problem“).

Einige der aufgezählten Künstlerinnen und Künstler brachten ihre Freude über diese Ehrung durch den ehemaligen Präsidenten der USA zum Ausdruck. Tom Hanks‘ (67) Ehefrau Rita Wilson (67) etwa schrieb: „Was für eine Überraschung, mein Duett ‚Crazy Love‘ mit Keith Urban hier zu sehen. Vielen Dank, Präsident Obama!“ Allison Russell (41), die mit „The Returner“ ebenfalls vertreten ist, dankte Obama fürs „anhören und teilen“ und fühlt sich „zutiefst geehrt“.

Kontroverse um seine Filmliste

Vor rund einer Woche hatte Obama seine Rückblicklisten für 2023 mit seinen Lieblingsbüchern begonnen. Als kontrovers wurde derweil seine veröffentlichte Filmauswahl aufgenommen. Der Grund: Drei der aufgezählten Filme hat Obama selbst produziert, wie er selbst in seinem Posting vom 28. Dezember anmerkte: „Ich bin voreingenommen“, schreibt Obama dazu in seinem Post auf X (vormals Twitter) und Instagram, „weil diese Filme von Higher Ground produziert wurden, aber sie sind tatsächlich drei der besten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe“. Es handelt sich dabei um die Filmbiografie „Rustin“, den Netflix-Thriller „Leave The World Behind“ und die Musikdoku „American Symphony“.

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Die weitere Liste führt etwa das Historien-Drama „Oppenheimer“ mit Cillian Murphy (47) in der Hauptrolle auf sowie „Anatomie eines Falls“ mit der deutschen Schauspielerin Sandra Hüller (45) und „Air: Der große Wurf“ von Ben Affleck (51). „The Holdovers“, „BlackBerry“, „American Fiction“, „Die Unschuld“, „Past Lives – In einem anderen Leben“, „Polite Society“ und „A Thousand And One“ komplettieren die Liste.