Arbeitsmarkt: Steinbach: Zu wenige Geflüchtete in Arbeitsmarkt gebracht

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hält die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt noch nicht für gelungen. Er sieht zu hohe Hürden bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen und Deutschkenntnissen. „In Brandenburg gibt es derzeit 18.000 Migrantinnen und Migranten mit einer abgeschlossenen Fachkräfteausbildung. Die müssen wir 2024 in Arbeit bringen“, sagte Steinbach der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Freitag/Print).

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hält die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt noch nicht für gelungen. Er sieht zu hohe Hürden bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen und Deutschkenntnissen. „In Brandenburg gibt es derzeit 18.000 Migrantinnen und Migranten mit einer abgeschlossenen Fachkräfteausbildung. Die müssen wir 2024 in Arbeit bringen“, sagte Steinbach der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Freitag/Print).

„Es ist nicht gelungen, eine ausreichende Zahl von Geflüchteten, auch aus der Ukraine, in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Ich muss sagen, ich habe das falsch eingeschätzt“, sagte Steinbach dem Blatt. Er sei dafür, die Anerkennung von Abschlüssen direkt in die Betriebe zu verlagern. „Die wissen nach drei Monaten nur zu gut, wer für einen Job geeignet ist. Dann ist es egal, ob die Abschlüsse zu einhundert Prozent deckungsgleich sind.“

Auch sollten hohe Hürden beim Spracherwerb überprüft werden, forderte der Minister. Er sagte, Wirtschaftskammern und Verbände sollten pragmatischer handeln. Auch eine höhere Risikobereitschaft und Offenheit der Betriebe ist nach Ansicht Steinbachs nötig.