Handball-Bundesliga: Füchse Berlin wollen im Pokal überwintern

Die Füchse Berlin träumen vom Final-Four. Zwei Siege sind dafür noch notwendig. Trotz hoher Belastung soll im Pokal-Achtelfinale ein Zweitligist nicht zum Stolperstein werden

Nur zwei Tage nach dem ernüchternden 29:29 gegen Frisch Auf Göppingen sind die Füchse Berlin im Pokal-Achtelfinale schon wieder gefordert. „Wir haben keine Zeit, traurig zu sein“, sagte Kapitän Mijajlo Marsenic. Am Dienstag tritt der Zweite der Handball-Bundesliga beim Zweitligisten SG BBM Bietigheim an (19.30 Uhr/Dyn).

Die Berliner wollen wie zuletzt 2019 das Final Four erreichen. „Das ist ein Riesenziel. Und dazu brauchen wir noch zwei Siege“, sagte Trainer Jaron Siewert. Bietigheim wird von Iker Romero trainiert. Der Spanier spielte jahrelang für die Füchse und holte mit ihnen 2014 den bisher einzigen Pokalsieg.

Der Respekt vor dem Underdog ist deshalb groß. „Sie kämpfen auch um den Aufstieg. Das ist eine Mannschaft, die sehr, sehr gut trainiert wird“, sagte Siewert. Und auch Routinier Hans Lindberg warnt vor dem Underdog. „Das ist kein Selbstgänger“, sagte der 42-Jährige, der gegen Göppingen sein 3000. Ligator erzielt hatte. Und Marsenic ergänzte: „Wenn wir einen Gegner unterschätzen, bekommen wir Probleme.“

Die Schwaben hatten in der 2. Runde überraschend Erstligist TSV Hannover-Burgdorf ausgeschaltet. „Da sind wir auf jeden Fall gewarnt. Vor der Kulisse und der spielerischen Qualität“, sagte der Füchse-Coach. Zudem beklagte Siewert auch die kurze Pause. „Wir haben Sonntag gespielt, sie am Freitag und unser Kader ist jetzt nicht wirklich breit bestückt“, sagte er. Zudem mussten gegen Göppingen einige Leistungsträger fast durchspielen. „Wir sind nicht voll mit Energie und die Kräfte sind nur schwer zurückzuholen“, sagte Lindberg.

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